Hohe Marketingkosten belasten Ergebnis von Flipkart-Fintech super.money
Die UPI-App super.money verzeichnete im Geschäftsjahr 2026 einen Umsatzanstieg, meldete jedoch gleichzeitig eine deutliche Ausweitung des Nettoverlusts.

Die von Flipkart unterstützte Zahlungs-App super.money erzielte im Geschäftsjahr 2026 einen operativen Umsatz von 292,4 Crore Rupien. Dieser Anstieg, eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr, ist primär auf das Kreditvermittlungsgeschäft des Unternehmens zurückzuführen, das rund 85 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht.
Trotz des Umsatzwachstums weitete sich der Nettoverlust des Unternehmens um 78 Prozent auf 263,8 Crore Rupien aus. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf 557,1 Crore Rupien, wobei 341 Crore Rupien für Marketing und Geschäftsförderung aufgewendet wurden. Diese Investitionen in die Kundenakquise stehen im Einklang mit der frühen Phase des Unternehmens, das sich seit seinem Start 2024 als einer der führenden Akteure im UPI-System positioniert hat.
Durch den Zukauf des Fintechs BharatX erweiterte super.money sein Portfolio um Kredite und „Buy Now, Pay Later“-Angebote. Berichten zufolge prüft das Unternehmen den Einstieg in den Aktienhandel, eine offizielle Bestätigung hierzu liegt jedoch nicht vor.
Das Unternehmen ist Teil der Flipkart-Gruppe, die ihre Struktur derzeit im Hinblick auf einen potenziellen Börsengang konsolidiert. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurde super.money in die Flipkart Internet-Einheit integriert.