Flipkart schafft Provisionen für alle Modeartikel ab
Der E-Commerce-Anbieter Flipkart hat sein Null-Provisions-Modell auf alle Modeartikel ausgeweitet, unabhängig vom Preis. Diese Änderung betrifft fast 90.000 Händler.

Flipkart hat die Provisionszahlungen für alle über seine Plattform verkauften Modeartikel abgeschafft, unabhängig von deren Preis. Zuvor galt diese Null-Provisions-Regelung nur für Modeartikel unter einem Preis von 1.000 indischen Rupien (ca. 11 Euro).
Die Neuerung wird voraussichtlich rund 90.000 Händlern zugutekommen, darunter Kleinst-, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), einheimische Direktvertriebsmarken (D2C) und aufstrebende Designer. Diese Händler müssen Flipkart keine Provisionen mehr auf ihre Modeverkäufe zahlen.
Flipkart gibt an, dass die Ausweitung darauf abzielt, den Händlern zu helfen, ihre Gewinnspannen zu verbessern und ihr Produktangebot zu erweitern. Für Verbraucher erwartet das Unternehmen, dass dies zu einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis und einer größeren Auswahl in verschiedenen Preissegmenten führt.
Der E-Commerce-Markt in Indien ist wettbewerbsintensiv, und auch Konkurrenten verfolgen ähnliche Strategien. Meesho war ein Vorreiter und führte 2021 eine Null-Provision für alle Händler ein. Jüngst kündigte Amazon im März 2026 den Verzicht auf Vermittlungsgebühren für Produkte unter 1.000 Rupien an.