FloBiotech und UCLA Health kooperieren bei Neurodegenerations-Therapien
FloBiotech hat eine Vereinbarung mit UCLA Health zur Entwicklung neuer Therapien für neurodegenerative Erkrankungen getroffen. Die Vereinbarung umfasst die Lizenzierung des Moleküls DDL-357, das vielversprechende Ergebnisse in Krankheitsmodellen zeigt.

FloBiotech gab eine Vereinbarung mit UCLA Health bekannt, um eine neue Klasse von Therapeutika zur Behandlung biologisch validierter Schutzmechanismen bei neurodegenerativen Erkrankungen weiterzuentwickeln. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf in diesem Bereich zu adressieren.
Die Vereinbarung beinhaltet die Lizenzierung von DDL-357, einem von UCLA Health entwickelten niedermolekularen therapeutischen Kandidaten. Frühe Daten deuten darauf hin, dass DDL-357 phosphoryliertes Tau um etwa 40% reduzieren und die Gedächtnisleistung in Krankheitsmodellen verbessern kann, was auf krankheitsmodifizierende Eigenschaften hindeutet.
FloBiotechs Strategie konzentriert sich darauf, frühzeitig in die Krankheitsbiologie einzugreifen, indem die natürlichen Schutzmechanismen des Gehirns gestärkt werden. Dieser Ansatz, der auf menschlicher Biologie basiert und endogene Signalwege wie Clusterin anspricht, hat Potenzial für eine breite Anwendung bei verschiedenen neurodegenerativen Erkrankungen.
Die Zusammenarbeit mit UCLA Health, unter Beteiligung des Teams von Professor Varghese John, soll die Pipeline und die Forschungskapazitäten von FloBiotech stärken. Die Partnerschaft ermöglicht einen kontinuierlichen wissenschaftlichen Austausch und die Erforschung weiterer Entdeckungsprogramme.
FloBiotech plant, DDL-357 weiter zu entwickeln, mit initialem Fokus auf Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP) zur Erzielung eines frühen klinischen Wirkmechanismus-Nachweises, ergänzend zur laufenden Arbeit an Alzheimer.