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Technologie

Flock schreibt Sicherheitswerkzeug gegen Missbrauch von Kennzeichendaten vor

Flock kündigte an, dass alle Behörden, die auf Kennzeichenleserdaten zugreifen, ein Sicherheitstool verwenden müssen, das entwickelt wurde, um Missbrauch des Systems für Stalking-Zwecke zu erkennen und zu verhindern.

13. August 2026
Flock schreibt Sicherheitswerkzeug gegen Missbrauch von Kennzeichendaten vor

Flock Group Inc. macht sein Audit-Assistenz-Tool für alle Strafverfolgungsbehörden, die auf seine Kennzeichenleserdaten zugreifen, obligatorisch, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dieses Tool soll automatisch abnormale Benutzeraktivitäten erkennen und den Zugriff für Beamte sperren, die des Missbrauchs des Systems zur Verfolgung persönlicher Bekannter verdächtigt werden.

Die Technologie, die seit April als optionale kostenlose Funktion verfügbar war, sperrt den Zugriff einer Behörde, wenn die Benutzeraktivität vordefinierte Kriterien für abnormales Verhalten erfüllt. Der Zugriff kann nur nach einer Überprüfung durch einen Administrator wiederhergestellt werden, um wiederholten oder weit verbreiteten Missbrauch zu verhindern.

Flock-CEO Garrett Langley erklärte, dass die Entscheidung zur Verpflichtung des Tools durch mehrere Fälle beeinflusst wurde, in denen Strafverfolgungsbeamte angeblich die Kameras des Unternehmens zur Verfolgung von Personen nutzten. Ein spezieller Fall in Georgia betraf ein Sheriff's Office, das das Tool nutzte, um drei Beamte wegen solcher Missbräuche zu identifizieren und anschließend festzunehmen.

Laut Flock hatten nur etwa ein Drittel der Behörden die Sicherheitsfunktion vor der Verpflichtung freiwillig übernommen. Das Unternehmen zielt nun darauf ab, eine stärkere Rechenschaftspflicht zu gewährleisten und die Wiederholung von Missbrauchsvorfällen in seinem Netzwerk zu verhindern.

Originalquelle: arstechnica.com