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Gesundheit

Florida: Ärzte fordern Abbau von Versicherungsbarrieren bei COPD-Behandlung

Täglich über 90 Krankenhauseinweisungen durch COPD in Florida – Mediziner fordern raschere Diagnostik und weniger administrative Hürden.

2. November 2026
Florida: Ärzte fordern Abbau von Versicherungsbarrieren bei COPD-Behandlung

In Florida leiden mehr als eine Million Menschen an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Im Jahr 2025 wurden fast 35.000 Krankenhausaufenthalte verzeichnet, was durchschnittlich mehr als 90 Einweisungen pro Tag entspricht. Ärzte warnen nun vor den Folgen dieser hohen Belastung und fordern politische Reformen.

Die Florida Thoracic Society kritisiert insbesondere restriktive Versicherungspraktiken, wie etwa langwierige Genehmigungsverfahren oder die Pflicht zur ergebnislosen Erprobung einzelner Inhalatoren, bevor das eigentlich indizierte Medikament verschrieben werden darf. Laut Dr. Michael D. Schweitzer führen diese Verzögerungen zu vermeidbaren Notfallaufnahmen und dauerhaften Lungenschäden bei den Patienten.

Obwohl die Hospitalisierungsrate seit 2014 um fast 60 Prozent gesunken ist, verursacht die Krankheit weiterhin Kosten in Höhe von geschätzten 2,5 Milliarden Dollar pro Jahr. Experten betonen, dass COPD häufig erst diagnostiziert wird, wenn bereits irreversible Lungenschäden vorliegen. Eine frühzeitige Erkennung durch einfache Spirometrie-Tests könnte die Lebensqualität erheblich verbessern.

Die COPD Action Alliance und die Florida Thoracic Society appellieren an die Legislative, den Zugang zu Fachärzten und die Kostenübernahme für Rehabilitation zu verbessern. Zudem fordern sie, die nationale Strategie gegen COPD stärker in die regionale Gesundheitspolitik zu integrieren.

Originalquelle: prnewswire.com