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Technologie

Florida verklagt Netflix wegen angeblicher heimlicher Überwachung von Familien und Kindern

Der US-Bundesstaat Florida hat eine Klage gegen den Streaming-Dienst Netflix eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Verbraucher über seine Werbepläne getäuscht und heimlich Daten von Kindern und Familien gesammelt zu haben.

11. September 2026
Florida verklagt Netflix wegen angeblicher heimlicher Überwachung von Familien und Kindern

Der US-Bundesstaat Florida hat eine Klage gegen den Streaming-Dienst Netflix eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Verbraucher über seine Werbepläne getäuscht und heimlich Daten von Kindern und Familien gesammelt zu haben. Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier erklärte, Netflix habe Familien gegen eine monatliche Gebühr eine werbefreie Erfahrung versprochen, stattdessen aber detaillierte Verhaltensdaten von Nutzern gesammelt, einschließlich Sehgewohnheiten und sogar wann Videos pausiert wurden.

Uthmeier behauptete, Netflix habe diese gesammelten Daten genutzt, um sein Werbegeschäft zu starten, das das Unternehmen zuvor vermeiden wollte. Die Klage richtet sich auch gegen Netflix' Kinderprofile und deren "suchterzeugende Designmerkmale" wie die automatische Wiedergabe. Florida gibt an, dass die automatische Wiedergabe dazu dient, Kinder über längere Zeiträume zum Zuschauen zu bewegen, und dass diese Funktion den Verbrauchern nicht klar kommuniziert wurde.

Der Fall folgt einer ähnlichen Klage, die der Generalstaatsanwalt von Texas bereits zuvor in diesem Jahr gegen Netflix eingereicht hatte. Beide rechtlichen Schritte erfolgen zu einer Zeit, in der Politiker in beiden Bundesstaaten offenbar von der negativen Haltung gegenüber Technologieunternehmen im Vorfeld der Wahlen im November profitieren wollen. Florida hat kürzlich auch das KI-Unternehmen OpenAI und TikTok verklagt.

Originalquelle: fastcompany.com