Sammelklage gegen Fluence Energy wegen irreführender Finanzprognosen
Aktionäre haben eine Sammelklage gegen Fluence Energy eingereicht und werfen dem Unternehmen vor, über Produktionsprobleme und finanzielle Ziele getäuscht zu haben.

Gegen Fluence Energy, Inc. wurde vor einem US-Bundesgericht in New York eine Sammelklage eingereicht. Die Klage umfasst den Zeitraum vom 24. November 2025 bis zum 16. September 2026 und wirft dem Unternehmen vor, Anleger durch falsche oder irreführende Angaben zu seinen Geschäftsaussichten getäuscht zu haben.
Laut der Klageschrift verschwieg das Unternehmen gravierende Probleme bei seinen Vertragsherstellern. Die für das Erreichen der Umsatzziele notwendigen Fertigungsanlagen seien entweder nicht rechtzeitig fertiggestellt worden oder hätten nicht die Kapazitäten erreicht, die in den Prognosen des Unternehmens unterstellt wurden. Dies führte im Laufe des Jahres 2026 zu schwachen Quartalsergebnissen.
Im September 2026 korrigierte Fluence Energy seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um 600 Millionen US-Dollar nach unten und senkte zudem die Prognose für das bereinigte EBITDA drastisch. Dies führte zu einem Kurseinbruch der Aktie von über 15 Prozent an einem einzigen Handelstag. Investoren, die in diesem Zeitraum Aktien erworben haben, haben bis zum 27. November 2026 Zeit, sich als Hauptkläger zu registrieren.