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Fokus auf Führungspräsenz statt vager 'Executive Presence'

Inc. Magazine-Autorin Andrea Wojnicki kritisiert den Begriff 'Executive Presence' als vage und subjektiv und plädiert für 'Leadership Presence' als handlungsorientierteres und inklusiveres Konzept.

1. Oktober 2026
Fokus auf Führungspräsenz statt vager 'Executive Presence'

Der Begriff 'Executive Presence' (Führungswirkung), der häufig in beruflichem Feedback verwendet wird, wird von Inc. Magazine-Autorin Andrea Wojnicki wegen seiner Vagheit und Subjektivität kritisiert. Wojnicki, eine Trainerin für Führungskommunikation, argumentiert, dass dieses Feedback frustrierend und sogar ausgrenzend für Einzelpersonen sein kann.

Sie stellt fest, dass die Gebenden des Feedbacks oft Schwierigkeiten haben, es zu definieren, und dass der Begriff Assoziationen mit veralteten, autoritären Führungsstilen hervorrufen kann. Wojnicki weist darauf hin, dass das Wort 'Executive' (Führungskraft) selbst für Fachleute außerhalb traditioneller Unternehmensrollen einschränkend sein kann, wie z. B. für Personen im Gesundheitswesen, im Rechtswesen oder im Unternehmertum.

Stattdessen schlägt Wojnicki vor, sich auf 'Leadership Presence' (Führungspräsenz) zu konzentrieren, die sie als "mit Zuversicht und Glaubwürdigkeit kommunizieren, um einen Einfluss zu erzielen" definiert. Diese Definition betont handlungsorientierte Kommunikationsfähigkeiten, die branchen- und rollenübergreifend relevant sind.

Der Wandel von 'Executive Presence' zu 'Leadership Presence' zielt darauf ab, klarere, objektivere Ziele für die berufliche Entwicklung zu setzen, wobei der Schwerpunkt auf greifbaren Kommunikationsverhaltensweisen anstelle von mehrdeutigen persönlichen Eigenschaften liegt.

Originalquelle: inc.com