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Gesundheit

Lebensmittelsicherheitsanwalt fordert staatliche Regulierung von Streichelzoos nach E. coli-Fällen

Nach mehreren E. coli-Ausbrüchen in kurzer Zeit schlägt Anwalt Bill Marler ein neues Regelwerk für die Sicherheit in Streichelzoos vor.

29. Oktober 2026
Lebensmittelsicherheitsanwalt fordert staatliche Regulierung von Streichelzoos nach E. coli-Fällen

Nach drei E. coli-Untersuchungen innerhalb von fünf Tagen hat der auf Lebensmittelsicherheit spezialisierte Anwalt Bill Marler seine Forderung nach einem generellen Verbot von Streichelzoos aufgegeben. Stattdessen setzt er sich nun für die Einführung eines landesweiten 'Petting Zoo Preservation Act' ein, um durch verbindliche Gesetze den Schutz der Besucher zu erhöhen.

Das vorgeschlagene Modellgesetz umfasst zehn Kernpunkte. Dazu gehören ein Verbot des direkten Kontakts zwischen Kindern unter fünf Jahren und Tieren mit hohem Infektionsrisiko, das Ende der alleinigen Nutzung von Desinfektionsmitteln als Sicherheitsmaßnahme sowie eine strikte Genehmigungspflicht für alle derartigen Einrichtungen.

Marler, der seit über 20 Jahren zu lebensmittelbedingten Krankheiten berät, sieht in einer regulatorischen Vereinheitlichung den notwendigen Weg, um das Risiko von Krankheitsausbrüchen zu minimieren. Die Initiative soll dazu dienen, die öffentliche Gesundheit besser zu schützen, ohne den Betrieb der Anlagen vollständig einzustellen.

Das Vorhaben zielt darauf ab, den Bundesstaaten einen rechtlichen Rahmen zu geben, der sowohl den Betrieb ermöglicht als auch ein hohes Maß an hygienischer Sicherheit erzwingt.

Originalquelle: prnewswire.com