Lebensmittelsicherheitszentrum verklagt US-Regierung wegen "Ewigkeitschemikalie"-Pestizid
Das Center for Food Safety und zwei weitere Organisationen haben die Trump-Regierung wegen der Zulassung eines Pestizids, das persistente "Ewigkeitschemikalien" enthält, verklagt.

Das Center for Food Safety (CFS) hat gemeinsam mit dem Center for Biological Diversity und dem Pesticide Action & Agroecology Network North America Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht. Anlass ist die Zulassung des Pestizids Trifludimoxazin. Die Kläger behaupten, die Substanz enthalte per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), bekannt als "Ewigkeitschemikalien" aufgrund ihrer Langlebigkeit in der Umwelt.
Die beim Bundesgericht eingereichte Klage besagt, dass die U.S. Environmental Protection Agency (EPA) keine ausreichenden Sicherheitsbewertungen durchgeführt hat, bevor sie den Einsatz von Trifludimoxazin erlaubte. Das Pestizid wird Berichten zufolge im Anbau von weit verbreiteten Lebensmitteln wie Obst, Nüssen und Getreide eingesetzt.
Laut CFS und den Mitklägern wurden PFAS-Chemikalien mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Krebs, Schilddrüsenfunktionsstörungen und geschwächte Immunsysteme. Die Organisationen fordern die Aufhebung der Zulassung von Trifludimoxazin und eine gründlichere Prüfung potenzieller Risiken.
Diese Klage unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von PFAS-Chemikalien auf Umwelt und öffentliche Gesundheit. Regulierungsbehörden und Industrie stehen unter wachsendem Druck, die Verwendung dieser Verbindungen einzuschränken und sicherere Alternativen zu finden.