Forbes: Hürde für Liste der 400 Reichsten in den USA 2026 auf Rekordhoch
Die Zugangsvoraussetzung für die Forbes-Liste der 400 reichsten US-Bürger im Jahr 2026 erreichte 4,4 Milliarden Dollar. Der KI-Boom sorgte für zahlreiche neue Einträge in der Liste.

Die Mindestvermögensgrenze für die Aufnahme in die Forbes-Liste der 400 reichsten US-Bürger für das Jahr 2026 hat mit 4,4 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord erreicht. Angetrieben durch den Boom im Bereich künstliche Intelligenz und Rechenzentren ist diese Hürde um 600 Millionen US-Dollar höher als im Vorjahr. Das Gesamtvermögen der 400 gelisteten Personen belief sich in diesem Jahr auf einen neuen Höchststand von 8 Billionen US-Dollar.
Elon Musk führt die Liste erneut an, wobei sein persönliches Vermögen im vergangenen Jahr doppelt so hoch wurde. Während Musk den größten absoluten Vermögenszuwachs verzeichnete, war das prozentuale Wachstum bei Risikokapitalgeber Josh Kushner am beeindruckendsten – sein Vermögen stieg um mehr als 220 Prozent. Trotz der deutlich angehobenen Hürde kamen in diesem Jahr 34 neue Personen auf die Liste, darunter über ein Dutzend Größen aus der KI-Branche.
Greg Brockman, Mitbegründer und Präsident von OpenAI, ist der Neuzugang mit dem höchsten Vermögen auf der Forbes US 400-Liste 2026. Sein geschätztes persönliches Vermögen beläuft sich auf 25,5 Milliarden US-Dollar, das größtenteils aus seinen Anteilen an OpenAI stammt. Brockman rangiert nun auf Platz 45 der reichsten Amerikaner, knapp hinter Nike-Mitbegründer Phil Knight und über dem Medienmogul Rupert Murdoch.
Brockmans Nettovermögen übersteigt deutlich das seines CEO Sam Altman, dessen persönliches Vermögen auf etwa 3,3 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Altman hält keine direkten Anteile an OpenAI und qualifizierte sich daher nicht für die diesjährige Liste. Brockmans Vermögen ist auch mehr als dreimal so hoch wie das von OpenAI-Mitbegründer Ilya Sutskever, dessen Anteile bei einer Gerichtsverhandlung auf 7 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden.
Forbes-Reporterin Alicia Park merkte an, dass Brockmans Aufstieg vom unauffälligen Ingenieur zum vermögendsten Angestellten des Unternehmens nicht nur eine Geschichte von Widerstandsfähigkeit sei, sondern auch seine beständige Loyalität zu Altman widerspiegele. Während OpenAI seine Börsennotierung für 2027 plant, stehen beide Führungskräfte unter Beobachtung, da die Zusagen zur KI-Sicherheit noch erfüllt werden müssen und das kostenintensive Geschäftsmodell der Branche Fragen aufwirft.