Studie: 84 Prozent der AI-Referenzen bei B2B-Kaufentscheidungen aus Medienberichten
Ein aktueller Bericht von Force4 verdeutlicht, dass B2B-Einkäufer bei der Bewertung von KI-Anbietern vorrangig auf redaktionelle Quellen setzen.

Der '2026 Market Influence Report' von Force4 analysiert die veränderten Recherchegewohnheiten von B2B-Entscheidern im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Untersuchung ergab, dass 84 Prozent der herangezogenen Quellen für KI-Lösungen aus der sogenannten 'Earned Media' stammen – also aus redaktioneller Berichterstattung und unabhängiger Presse.
Diese Entwicklung signalisiert einen Wandel im B2B-Vertrieb: Die Kaufentscheidung wird maßgeblich in der frühen Informationsphase geprägt, noch bevor der Kontakt zu einem Vertriebsteam hergestellt wird. Unabhängige Analysen haben dabei einen deutlich höheren Stellenwert als firmeneigene Marketingunterlagen.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass die öffentliche Wahrnehmung und die mediale Präsenz eines Unternehmens ausschlaggebend für den Markterfolg sind. Force4 leitet daraus die Notwendigkeit ab, Kommunikationsstrategien stärker an der unabhängigen journalistischen Validierung auszurichten, um das Vertrauen potenzieller Kunden in einem zunehmend komplexen Markt zu gewinnen.