Ford entließ Mitarbeiter wegen Keksdiebstahls - Bezahlung erfolgte
Ford Motor Company hat einen Mitarbeiter nach 11 Jahren nach Anschuldigungen des Diebstahls eines Kekses im Wert von 1,95 $ entlassen. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Mitarbeiter das Produkt bezahlt hatte und seine diabetische Erkrankung eine Sonderbehandlung erfordert hätte.

Ford Motor Company hat einen Mitarbeiter nach 11 Dienstjahren wegen des mutmaßlichen Diebstahls eines Kekses im Wert von 1,95 US-Dollar entlassen. Später wurde bekannt, dass der Mitarbeiter den Keks tatsächlich bezahlt hatte. Der Mitarbeiter ist zudem Diabetiker und hatte einen niedrigen Blutzuckerspiegel, was die sofortige Aufnahme von Nahrung erforderte.
Der Vorfall ereignete sich im Ford Kentucky Truck Plant in Louisville. Das Unternehmen berief sich auf Überwachungsvideos von einer Selbstbedienungskasse als Beweismittel für die Entlassung.
Der Mitarbeiter behauptet jedoch, den Keks bezahlt zu haben. Darüber hinaus könnte seine diabetische Erkrankung gemäß dem Americans with Disabilities Act (ADA) eine angemessene Vorkehrung darstellen, die eine sofortige Entlassung hätte verhindern können.
Experten für Personalwesen weisen darauf hin, dass eine schnelle Entlassung, die ausschließlich auf Videoüberwachung basiert und ohne gründliche Untersuchung, oft zu HR-Problemen führt. Ford soll Berichten zufolge versucht haben, den Mitarbeiter wieder einzustellen, dieser hat sich jedoch geweigert zurückzukehren.