Ford ermöglicht Fernblockierung gestohlener Fahrzeuge
Ford führt die neue Funktion "Start Inhibit" ein, die das erneute Starten gestohlener Fahrzeuge aus der Ferne verhindert. Die Funktion ist Teil eines Abonnementdienstes.

Ford führt eine neue Funktion namens "Start Inhibit" ein, um die zunehmende Zahl von Autodiebstählen zu bekämpfen. Das System ist in die FordPass-App integriert und ermöglicht es Besitzern, ein gestohlenes Fahrzeug nach dem Anhalten und Ausschalten des Motors aus der Ferne am Wiederstarten zu hindern.
Die Funktion arbeitet nach dem Prinzip der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Fahrzeughalter erhalten eine Benachrichtigung in der FordPass-App, wenn ihr Fahrzeug ohne ihre Erlaubnis entriegelt, gestartet oder bewegt wird. Wenn der Besitzer die Aktion als unbefugt bestätigt, kann er "Start Inhibit" fernaktivieren. Diese Maßnahme verhindert, dass das Fahrzeug erneut gestartet wird, sobald es zum Stillstand gekommen ist.
Abonnenten des Dienstes können Ford auch bitten, das Fahrzeug zu orten und den Echtzeitstandort direkt an die Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben. Ford arbeitet mit Polizeibehörden zusammen, um gestohlene Fahrzeuge schnell zurückzuholen und Schäden zu minimieren. Die Polizei von Detroit hat sich zum Ziel gesetzt, gestohlene Fahrzeuge innerhalb einer Stunde nach Benachrichtigung wiederzufinden.
Die "Start Inhibit"-Funktion ist für ausgewählte Modelle wie den F-150, Super Duty, Expedition, Bronco Sport und Mustang Mach-E ab Baujahr 2024 verfügbar. Sie ist Teil des optionalen Abonnementdienstes "Security Package", der ein kostenloses Testjahr beinhaltet. Nach Ablauf der Testphase kostet der Dienst in den USA 7,99 US-Dollar pro Monat und in Kanada 9,99 kanadische Dollar pro Monat.