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Bauwesen

Ford Kuga Plug-in-Hybrid wegen Brandgefahr zurückgerufen

Ford ruft rund 69.000 Kuga Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge in Deutschland wegen Brandgefahr durch Batterieprobleme zurück. Der Defekt kann einen Kurzschluss verursachen und erfordert einen Werkstattbesuch.

9. Oktober 2026
Ford Kuga Plug-in-Hybrid wegen Brandgefahr zurückgerufen

Der Automobilhersteller Ford weitet den Rückruf für das Modell Kuga Plug-in-Hybrid aus. Grund ist ein Problem mit der Hochvoltbatterie, das zu einem Kurzschluss und damit zu einer Brandgefahr führen kann.

In Deutschland sind etwa 68.810 Fahrzeuge betroffen, die zwischen August 2019 und März 2026 produziert wurden. Weltweit sind es insgesamt 252.972 Autos. Das Problem kann auch zu einem Verlust der Antriebsleistung führen, was das Unfallrisiko erhöht.

Um das Risiko zu minimieren, sollen betroffene Fahrer die Hochvoltbatterie nur bis zu 80 Prozent laden und ausschließlich den "Auto EV"-Modus verwenden. Spezielle Modi wie für tiefen Schnee oder Sand sind zu vermeiden. Wenn die Meldung "Sicher anhalten" im Kombiinstrument erscheint, sollte das Fahrzeug nach dem sicheren Stillstand umgehend verlassen werden.

Ford wird die Kunden per Brief benachrichtigen und einen kostenlosen Werkstatttermin vereinbaren. Die Behebung des Problems wird voraussichtlich bis Mitte 2026 erfolgen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt gab es in Deutschland bisher sieben Vorfälle im Zusammenhang mit diesem Defekt, die jedoch ohne Unfälle oder Personenschäden verliefen.

Der Ford Kuga war bereits mehrfach von Rückrufen betroffen. Für Modelle der Baujahre 2019 bis 2023 listet das KBA insgesamt 15 Rückrufe in Deutschland. Zuletzt wurden im März 2025 rund 56.000 Fahrzeuge dieser Baujahre wegen Batterieproblemen zurückgerufen.

Originalquelle: adac.de