Ford beschränkt den Verkauf von Fahrdaten an Dritte
Ford hat eine neue Datenschutzrichtlinie eingeführt, die den Verkauf von Kundendaten an Datenbroker untersagt.

Ford hat offiziell zugesichert, keine Fahrdaten von Kunden mehr an externe Datenbroker zu verkaufen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender rechtlicher und behördlicher Bedenken bezüglich der Weitergabe von Fahrzeugtelemetriedaten durch Automobilhersteller.
Im Rahmen der neuen Richtlinie setzt das Unternehmen auf Anonymisierungs- und Aggregierungstechniken, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Während Ford die Daten weiterhin zur Verbesserung von Sicherheitssystemen und Fahrzeugdiensten verwenden will, erhalten Kunden nun eine detailliertere Kontrolle über ihre Datenfreigabeeinstellungen.
Die Branche stand zuletzt unter Druck, da Hersteller für die Weitergabe von Fahrerverhaltensdaten an Versicherungen ohne explizite Zustimmung kritisiert wurden. Mit dieser Selbstverpflichtung reagiert Ford auf die wachsende Skepsis der Verbraucher und drohende Regulierungsmaßnahmen.
Die Entscheidung markiert eine signifikante Änderung in der Datenstrategie für vernetzte Fahrzeuge. Das Unternehmen kündigte zudem an, künftig transparenter über die Verarbeitung und Verwendung personenbezogener Informationen zu kommunizieren.