Ehemaliger Intel-CEO will Mooresches Gesetz mit Licht wiederbeleben
Pat Gelsinger, ehemaliger CEO von Intel, ist der Venture-Capital-Firma Playground Capital beigetreten. Sein Ziel ist es, das Mooresche Gesetz der Halbleiterindustrie durch fortschrittliche Lithografie wiederzubeleben.

Der frühere Intel-CEO Pat Gelsinger hat sich der Venture-Capital-Gesellschaft Playground Capital angeschlossen, mit dem Ziel, das Mooresche Gesetz in der Halbleiterindustrie wiederzubeleben. Gelsinger, der Intel Ende 2024 verließ, verbrachte eine 100-tägige Phase damit, sich mit Stakeholdern zu treffen, um seinen nächsten Karriereschritt zu definieren.
Durch seine Rolle bei Playground Capital zielt Gelsinger darauf ab, Deep-Tech-Start-ups zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf aufstrebenden Technologien liegt, die auf neuer Wissenschaft basieren. Sein Hauptziel ist es, das Mooresche Gesetz wiederzubeleben, das Prinzip, das jahrzehntelang das exponentielle Wachstum von Transistoren auf Halbleiterchips vorantrieb.
Gelsinger glaubt, dass Fortschritte in der Lithografie, insbesondere die Verwendung von Licht zum Ätzen von Chips, entscheidend sind, um die physikalischen Grenzen zu überwinden, die den Fortschritt verlangsamen. Während die aktuelle Technologie von ASML Licht mit einer Wellenlänge von 13,5 Nanometern verwendet, sieht Gelsinger Potenzial in der Anwendung kürzerer Wellenlängen, um leistungsfähigere Prozessoren zu entwickeln.
Das Portfolio von Playground Capital umfasst xLight, ein Unternehmen, das neuartige Lithografietechniken entwickelt und kürzlich staatliche Mittel erhalten hat. Gelsinger merkt an, dass zwar KI das Interesse an Deep-Tech-Investitionen erhöht hat, er jedoch glaubt, dass seine Firma gut gerüstet ist, um gewinnende Technologien in diesem Sektor zu identifizieren.