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Ehemaliger JPMorgan-Manager klagt wegen Rassismus und sexueller Belästigung

Ein ehemaliger Manager von JPMorgan Chase & Co. hat eine Bundesklage wegen Bürgerrechten eingereicht, die weitreichende rassistische Diskriminierung, sexuelle Nötigung und Vergeltungsmaßnahmen behauptet.

27. Juli 2026
Ehemaliger JPMorgan-Manager klagt wegen Rassismus und sexueller Belästigung

Der ehemalige Manager von JPMorgan Chase & Co., Chirayu Rana, hat beim Bundesgericht für den südlichen Bezirk von New York eine umfassende Bundesklage wegen Bürgerrechten eingereicht. Die Klage benennt JPMorgan Chase & Co., Executive Director Lorna Hajdini sowie Managing Directors Brandon Graffeo und Jon Wolter als Beklagte und wirft ihnen weitreichende rassistische Diskriminierung, sexuelle Nötigung und eine anhaltende Kampagne der Vergeltung vor.

Rana, der in der Klageschrift als der produktivste Originateur im Leveraged Finance Team von JPMorgan und als einziger nicht-weißer, nicht-christlicher Banker beschrieben wird, behauptet, wiederholt rassistischen Belästigungen ausgesetzt gewesen zu sein. Den Anschuldigungen zufolge bezeichneten Kollegen und Vorgesetzte ihn mit abfälligen Begriffen wie "Brown Boy", "Brownie", "boy " und "monkey", verspotteten seine nepalesische Herkunft und reduzierten seine Rolle auf eine Funktion des internen "Punktesystems" der Bank.

Die Klage behauptet ferner, dass die Angeklagte Hajdini ihre Vorgesetztenposition in Bezug auf Ranas Aufgaben, Bewertungen, Vergütung und Beförderung missbrauchte, um ihn wiederholtem und unerwünschtem sexuellen Verhalten und erzwungenen sexuellen Handlungen auszusetzen. Hajdini soll gedroht haben, seine Karriere zu sabotieren, falls er Widerstand leiste.

Rana meldete die mutmaßliche Diskriminierung und den sexuellen Missbrauch im Mai 2025 formell. Innerhalb weniger Wochen wurde er vom Arbeitsplatz entfernt, sein Zugang zu Systemen und Gebäuden widerrufen, sein Gehalt gekürzt und er wurde auf unbestimmte Zeit zwangsbeurlaubt. Die Klage behauptet auch, dass JPMorgan es versäumt habe, eine sinnvolle Untersuchung der anonymen rassistischen Drohungen durchzuführen, die Rana und seine Familie erhalten hatten.

Die Klage wird durch gesicherte Kommunikationen, aufgezeichnete Gespräche, eidesstattliche Zeugenaussagen und während einer umfangreichen Untersuchung vor Prozessbeginn gesammelte Beweise gestützt. Sie erweitert die ursprünglich bei einem Staatsgericht eingereichten Ansprüche um neue bundesstaatliche Klagegründe und einzelne Beklagte.

Originalquelle: prnewswire.com