Ex-PlayStation-Manager riet von "rundenbasierter RPG"-Kennzeichnung ab
Der ehemalige PlayStation-Manager Shuhei Yoshida riet den Entwicklern von "Light and Shadow: Expedition 33", das Spiel nicht als "rundenbasiertes RPG" zu bewerben.

Shuhei Yoshida, ein ehemaliger Manager bei PlayStation, enthüllte, dass er dem Entwicklungsteam von "Light and Shadow: Expedition 33" empfohlen hat, das Spiel nicht als rundenbasiertes Rollenspiel (RPG) zu bezeichnen.
Yoshida begründete dies damit, dass die Kennzeichnung Spieler abschrecken könnte, die normalerweise keine rundenbasierten RPGs spielen. Er wies darauf hin, dass das Spiel ein Kampfsystem integriert, das typische JRPG-Rundenkämpfe mit timing-basierten Aktionen kombiniert.
Zum Zeitpunkt der Ratschläge galten rundenbasierte JRPGs oft als veraltetes Genre. Yoshida schlug den Entwicklern von Sandfall Interactive vor, Formulierungen wie "reaktiver rundenbasierter Kampf" zu verwenden, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Der Publisher Kepler Interactive übernahm diesen Vorschlag. Die Vermarktung des Spiels wurde angepasst, um die Spieler anzusprechen, die möglicherweise nicht sofort von der Genre-Bezeichnung "rundenbasiertes RPG" angesprochen werden.