Ehemalige SpaceX-Ingenieure gründen Roboterfabrik für Stahlteile
Drei ehemalige SpaceX-Ingenieure haben 1872 gegründet, ein Startup, das die Herstellung von Stahlteilen mithilfe von KI und Robotik automatisieren will. Das Unternehmen plant bis 2027 eine Prototypenfabrik.

Drei ehemalige Ingenieure von SpaceX haben ihren Fokus von Raketentriebwerken auf die Herstellung von Stahlteilen mittels KI-gesteuerter Software und Robotern verlagert. Ihr Startup, 1872, wurde am 22. Juli offiziell mit dem Ziel gegründet, bis 2027 eine Prototypenfabrik zu etablieren, die in der Lage ist, den größten Teil des Stahlfertigungsprozesses für kritische Infrastrukturkomponenten zu automatisieren.
Die erste Anlage des Unternehmens, Factory One, befindet sich in Cincinnati, Ohio. 1872 konzentriert sich auf die Automatisierung der Produktion von Stahl-Skids – rechteckigen Stahlrahmen, die als bewegliche Fundamente für modulare Gebäude dienen. Das Startup zielt darauf ab, Komponenten für Kunden zu liefern, die KI-Rechenzentren oder kleine modulare Kernreaktoren entwickeln.
„Wir bauen auf Autonomie hin, aber wir bauen nicht unbedingt dogmatisch auf volle Autonomie hin“, erklärte CEO Dan Summers. „Wir erreichen möglicherweise 80 Prozent autonomer Betrieb und entscheiden dann, dass es sinnvoll ist, dort aufzuhören, da die Erträge für volle 100 Prozent einfach abnehmen.“
Die Gründer nutzen ihre Erfahrung von SpaceX, um fortschrittliche Automatisierung in die Stahlfertigungsindustrie zu bringen. Der neue Standort in Cincinnati stellt einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung eines Sektors dar, der oft durch traditionelle manuelle Arbeit und weniger ausgefeilte Technologien gekennzeichnet ist.