Fortum und Borealis schließen langfristigen Windstromvertrag
Ab 2024 beliefert Fortum die Borealis-Produktion in Finnland mit erneuerbarem Strom aus zwei neuen Windparks.

Das Energieunternehmen Fortum und der Chemiekonzern Borealis haben einen auf acht Jahre angelegten Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die Lieferung von über 800 Gigawattstunden (GWh) erneuerbarer Energie aus den finnischen Windparks Pjelax-Böle und Kristinestad Norr. Der Bau der Anlagen begann im Januar 2022; die Inbetriebnahme ist für Mitte 2024 geplant.
Borealis wird den Strom für seinen Produktionsstandort im finnischen Porvoo nutzen. Durch die Umstellung auf Windstrom rechnet das Unternehmen mit einer Reduktion seiner indirekten Emissionen (Scope 2) um jährlich 28.000 Tonnen. Dies ist ein entscheidender Schritt für Borealis, um das Ziel zu erreichen, bis 2030 mindestens 50 Prozent des europäischen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken.
Fortum hält die Mehrheit an den Windparks, die zusammen eine jährliche Kapazität von rund 1,1 Terawattstunden (TWh) aufweisen. Die Partnerschaft unterstreicht die Bemühungen der finnischen Industrie, durch langfristige Energieverträge die Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse voranzutreiben.