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Wissenschaft

Fortum und KORAD kooperieren bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle

Fortum Oyj und die koreanische Behörde für die Entsorgung radioaktiver Abfälle (KORAD) haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Ziel ist der Austausch von Informationen und Erfahrungen.

26. Juli 2026
Fortum und KORAD kooperieren bei der Entsorgung radioaktiver Abfälle

Fortum Oyj und die koreanische Behörde für die Entsorgung radioaktiver Abfälle (KORAD) haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um im Bereich der Entsorgung radioaktiver Abfälle zusammenzuarbeiten. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Parteien weiter zu fördern und zu formalisieren und eine Grundlage für den allgemeinen Informations- und Erfahrungsaustausch zu schaffen.

Fortum hat KORAD in den letzten Jahren bereits durch zwei separate Aufträge beratend bei Fragen der Abfallbewirtschaftung und -endlagerung unterstützt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es KORAD, von Fortums vier Jahrzehnte langer Erfahrung und umfassender Expertise im Management von Kern- und radioaktiven Abfällen zu profitieren, einschließlich operativer Erfahrungen mit Endlagern für radioaktive Abfälle.

Die Absichtserklärung soll den Weg für detailliertere technische Unterstützung und Beratungsaktivitäten ebnen, die künftig auf kommerzieller Basis im Rahmen separater, fallbezogener Verträge durchgeführt werden können. Antti Ketolainen, Direktor für Stilllegung und Abfall bei Fortums Nuclear Services, erklärte, dass die Vereinbarung eine Gelegenheit darstellt, die Zusammenarbeit mit KORAD zu stärken, neue Projektmöglichkeiten zu identifizieren und die Dienstleistungen im Bereich Abfallbewirtschaftung und Endlagerung zu erweitern.

Fortums Geschäftsbereich Nuclear Services verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Planung, Lizenzierung und dem Betrieb von Kernkraftanlagen und deckt den gesamten Lebenszyklus von Neubauten bis zur Stilllegung und Endlagerung von Kernbrennstoffen ab.

Originalquelle: fortum.com