Fortum beginnt Machbarkeitsstudie für Fischaufstiegshilfe am Wasserkraftwerk Seitenoikea
Fortum Oyj hat eine Voruntersuchung für den Bau einer Fischaufstiegshilfe am Wasserkraftwerk Seitenoikea in Ristijärvi begonnen. Das Projekt soll die Wanderung von Seeforellen zu Laichgebieten ermöglichen.

Fortum Oyj hat eine Voruntersuchung für den Bau einer Fischaufstiegshilfe am Wasserkraftwerk Seitenoikea eingeleitet. Das Kraftwerk befindet sich an der Hyrynsalmi-Route des Flusses Emäjoki in der Gemeinde Ristijärvi. Die geplante Maßnahme soll es der Seeforelle ermöglichen, zu potenziellen Laichgebieten mit einer Größe von etwa 40 Hektar zu wandern.
Die Untersuchung prüft verschiedene Realisierungsalternativen im Hinblick auf technische Machbarkeit, Auswirkungen und Kosten. Berücksichtigt werden sowohl technische als auch naturnahe Fischwanderungshilfen sowie bestehende Technologien zur Fischdurchgängigkeit. Fortum arbeitet bei dieser Untersuchung mit Ramboll Finland Oy zusammen und bezieht Stakeholder sowie lokale Anwohner ein.
Das Projekt beinhaltet öffentliche Informationsveranstaltungen. Eine Überwachungsgruppe mit Vertretern lokaler Fischerei- und Wasserbehörden, der Fischereigebiete Emäjoki und Oulujärvi, des Fischereizentrums Kainuu, des Naturressourceninstituts, von Metsähallitus sowie der Gemeinden Ristijärvi und Hyrynsalmi und Montan Lohi Oy wurde eingerichtet.
Die Voruntersuchung für die Fischaufstiegshilfe am Seitenoikea-Kraftwerk soll bis Ende Februar 2024 abgeschlossen sein. Auf Basis der Ergebnisse wird eine spezifische Lösung ausgewählt und eine detailliertere Planungsphase beginnen.
Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets zur Stärkung der natürlichen Fortpflanzung der gefährdeten Seeforelle im Oulujärvi-See, mit Fokus auf die Hyrynsalmi-Route, die Schlüsselstandorte gemäß der nationalen Strategie für Fischwanderungen im Oulujoki-Flusssystem enthält.