Fortum berechnet Lebenszyklusemissionen des Kernkraftwerks Loviisa
Fortums Kernkraftwerk Loviisa hat eine Lebenszyklusemission von 6,08 g CO₂e/kWh. Die Bewertung umfasst den gesamten Lebenszyklus des Kraftwerks von der Mine bis zur Stilllegung.

Espoo, Finnland – Fortum Oyj hat eine neue Lebenszyklusbewertung für sein Kernkraftwerk Loviisa veröffentlicht, die die Kohlenstoffemissionen der produzierten Elektrizität darlegt. Die Bewertung ergab, dass die Lebenszyklusemissionen für die im Werk erzeugte Elektrizität 6,08 Gramm Kohlendioxidäquivalent pro Kilowattstunde (g CO₂e/kWh) betragen.
Laut Fortum positionieren diese Ergebnisse die Kernkraft als emissionsarme Energiequelle, deren Lebenszyklusemissionen mit denen der Windkraft vergleichbar und im Durchschnitt sogar niedriger sind als die von Wasser- und Solarkraft, basierend auf Daten von UNECE 2022. Die Lebenszyklusanalyse des Kraftwerks Loviisa verfolgt einen umfassenden "von der Wiege bis zur Bahre"-Ansatz, der alle Phasen vom Uranabbau und Kraftwerksbau bis hin zum Betrieb, der Stilllegung und der Abfallwirtschaft abdeckt, einschließlich des Baus des Stromnetzes.
Das Unternehmen betont die Bedeutung standardisierter wissenschaftlicher Methoden zur genauen Bewertung der Umweltauswirkungen der Energieerzeugung. Fortum gibt an, dass das Kernkraftwerk Loviisa einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens leistet.
Angesichts der sich wandelnden Energielandschaft und des europäischen Bestrebens, die Energieversorgungssicherheit zu erhöhen, betrachtet Fortum die Kernkraft als wesentlichen Bestandteil der Bereitstellung stabiler, kohlenstoffarmer Energielösungen. Das Unternehmen befürwortet die Notwendigkeit aller kohlenstoffarmen Stromerzeugungstechnologien zur Deckung des europäischen Energiebedarfs.