Fortum entwickelt Standort für Rechenzentren in Valkeakoski
Fortum Oyj entwickelt eine ca. 60 Hektar große Fläche für Rechenzentrumsnutzung in Pispantalli, Valkeakoski, in Zusammenarbeit mit der Stadt. Die lokale Bebauungsplanung und eine Umweltverträglichkeitsprüfung sind im Gange.

Das Energieunternehmen Fortum Oyj bereitet ein rund 60 Hektar großes Grundstück für den Betrieb von Rechenzentren in Pispantalli, Valkeakoski, vor. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Valkeakoski durchgeführt, welche derzeit einen lokalen Bebauungsplan für das Gebiet erstellt. Fortum hat seinerseits ein Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt eingeleitet.
Fortums Ziel ist es, das Gebiet Pispantalli zu entwickeln und es potenziellen Betreibern von Rechenzentren anzubieten. Die tatsächliche Investition vor Ort wird von den Rechenzentrumsbetreibern selbst getätigt. Laut Unternehmen verfügt das Gebiet über mehrere Merkmale, die sich für die Entwicklung von Rechenzentren eignen, darunter eine große zusammenhängende Industriefläche, gute Verkehrsanbindungen und eine vorhandene Strominfrastruktur.
Für die Stadt Valkeakoski stellt ein Rechenzentrum eine bedeutende wirtschaftliche Chance dar. Laut Bürgermeisterin Minna Uschanoff würden zukünftige Grund- und Körperschaftsteuereinnahmen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen während der Bau- und Betriebsphasen die Aufrechterhaltung hochwertiger öffentlicher Dienstleistungen unterstützen, ohne die lokale Steuerlast zu erhöhen.
Fortum strebt an, die Elektrifizierung voranzutreiben und neue Investitionen in Finnland zu ermöglichen. Durch die frühzeitige Entwicklung von Industriestandorten möchte das Unternehmen die Markteinführungszeit für neue Industrieprojekte, die kohlenstoffarme Elektrizität nutzen, verkürzen und somit die Wettbewerbsfähigkeit Finnlands als Investitionsziel stärken.