Fortum startet Effizienzprogramm und senkt Kosten um 100 Mio. Euro
Fortum Oyj initiiert ein Effizienzprogramm zur Senkung der jährlichen Fixkosten um 100 Mio. Euro bis Ende 2025. Das Unternehmen aktualisierte zudem seine Investitionsprognose für 2023-2025.

Der finnische Energiekonzern Fortum Oyj hat ein umfassendes Effizienzprogramm gestartet, das darauf abzielt, die jährlichen Fixkosten bis Ende 2025 um 100 Millionen Euro zu senken. Dies entspricht etwa zehn Prozent der Fixkosten des Konzerns aus dem Jahr 2022.
Das Programm umfasst strategische Priorisierung, Bewertung der Ressourcenzuweisung und Sanierungsmaßnahmen für schlecht performende Geschäftsbereiche. Um die Kostenziele zu erreichen, werden voraussichtlich auch Personalreduzierungen Teil der Maßnahmen sein. Diese Schritte sollen die Rentabilität verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld mit hoher Inflation und Zinsen sichern.
Im Zuge des Effizienzprogramms hat Fortum auch seine Prognose für die Investitionsausgaben (Capex) für den Zeitraum 2023-2025 überarbeitet. Die Investitionen für 2023 werden nun auf rund 650 Millionen Euro geschätzt (zuvor 700 Millionen Euro) und für 2024 auf 550 Millionen Euro. Die Wachstumsinvestitionen (ohne Akquisitionen) für 2023-2025 sind auf maximal 1 Milliarde Euro begrenzt worden (zuvor 1,5 Milliarden Euro).
CEO Markus Rauramo erklärte, dass das aktuelle Geschäftsumfeld herausfordernd sei und eine Anpassung an die neue, kleinere Unternehmensstruktur erfordere. Der Schwerpunkt liege nun auf Effizienz, Kostensenkungen und Umstrukturierungen, um Fortum für eine zukünftig steigende Nachfrage vorzubereiten.