Fortum: Geringere Erzeugungsmengen und Marktpreise belasten Finanzergebnisse
Fortum Oyj meldete für die Ergebnisse von Januar bis Juni 2025 einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, trotz eines starken erzielten Strompreises. Geringere Erzeugungsmengen und Energie-Marktpreise waren die Ursachen.

Fortum Oyj hat seine Finanzergebnisse für die erste Hälfte des Jahres 2025 veröffentlicht, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen signifikanten Rückgang zeigten. Obwohl der vom Unternehmen erzielte Strompreis stark blieb, wurden die Ergebnisse durch geringere Erzeugungsmengen und gesunkene Energie-Marktpreise negativ beeinflusst.
Im zweiten Quartal lag der vergleichbare operative Gewinn bei 115 Millionen Euro, gegenüber 233 Millionen Euro im Vorjahr. Für den Zeitraum Januar bis Juni fiel der vergleichbare operative Gewinn von 763 Millionen Euro auf 577 Millionen Euro. Das Unternehmen nannte geringere Stromerzeugungsmengen, insbesondere in der Wasserkraft und Kernenergie, sowie sinkende Marktpreise als Hauptursachen für die reduzierte Rentabilität.
Fortum hat seine Prognose für die gesamten Erzeugungsmengen für 2025 aktualisiert und erwartet nun, dass diese deutlich unter dem Normalniveau liegen werden. Das Unternehmen rechnet mit einem Rückgang der Kernenergieerzeugungsmengen um 2,9 Terawattstunden für das Gesamtjahr und einer Wasserkraftproduktion unterhalb des normalen Jahresdurchschnitts.
Trotz des insgesamt rückläufigen Finanzergebnisses des Konzerns erzielte Fortums Segment für Verbraucherlösungen seinen stärksten vergleichbaren operativen Gewinn im zweiten Quartal. Dies wurde durch verbesserte Gas- und Strommargen sowie erfolgreiche Initiativen zur Kostensynergie vorangetrieben. Das Unternehmen erweiterte zudem seine Aktivitäten in Polen durch die Übernahme des Stromdienstleisters Orange Energia.