Fortum schlägt EU Maßnahmen zur Elektrifizierung der Industrie und zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vor
Das Energieunternehmen Fortum Oyj hat ein EU-Weißbuch veröffentlicht, das Vorschläge zur Dekarbonisierung der Industrie und zum Aufbau einer sauberen Wasserstoffwirtschaft für die nächste Amtszeit der EU-Kommission enthält.

Der Energiekonzern Fortum Oyj hat ein EU-Weißbuch veröffentlicht, das Empfehlungen für die kommende Europäische Kommission enthält. Das Papier konzentriert sich auf die Beschleunigung der direkten und indirekten Elektrifizierung der Industrie und den Aufbau der europäischen Wasserstoffwirtschaft, was erhebliche Mengen kohlenstoffarmer Elektrizität erfordert.
Fortum betont, dass sich der Schwerpunkt der groß angelegten Dekarbonisierungsbemühungen vom Energiesektor auf die Industrie verlagert. Gleichzeitig hebt das Unternehmen die Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit hervor. Die Vorschläge fordern beschleunigte Maßnahmen zur Reduzierung der industriellen Kohlenstoffemissionen und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie von ausländischen Lieferketten.
Das Weißbuch schlägt auch die Wiederherstellung von Marktprinzipien und regulatorischen Rahmenbedingungen vor, um die Stabilität für Investitionen und Innovationen zu gewährleisten. Darüber hinaus plädiert Fortum für Investitionen in die Elektrifizierung und die Wasserstoffwirtschaft sowie für die Beibehaltung ehrgeiziger Klimaziele, wie beispielsweise eine Emissionsreduzierung um 90 % bis 2040.
Das Unternehmen befürwortet die Förderung eines diversifizierten Mixes aus sauberen Energiequellen, einschließlich Kernkraft, Wasserstoff und erneuerbaren Energien, um ein ausgewogenes und nachhaltiges Energiesystem für die Zukunft zu schaffen.