Fortum verzeichnet Rückgang beim Ergebnis im ersten Quartal
Der Energiekonzern Fortum meldet für das erste Quartal 2025 ein vergleichbares Betriebsergebnis von 462 Millionen Euro, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Der finnische Energiekonzern Fortum Oyj hat für das erste Quartal 2025 einen Gewinnrückgang bekannt gegeben. Das vergleichbare Betriebsergebnis sank auf 462 Millionen Euro, nach 530 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das vergleichbare EBITDA belief sich auf 538 Millionen Euro, verglichen mit 622 Millionen Euro im ersten Quartal 2024.
CEO Markus Rauramo begründete die schwächere Performance mit niedrigeren Strompreisen an den Spotmärkten, die durch mildes Wetter und hohe Wasserreserven beeinflusst wurden. Dennoch konnte Fortum durch die Optimierung des Kraftwerksparks einen soliden realisierten Strompreis erzielen. Das Unternehmen hob daraufhin seine Prognose für die jährliche Optimierungsprämie für das Jahr 2025 auf 7 bis 9 Euro pro MWh an.
Im Bereich Stromerzeugung belasteten sinkende Strompreise und geringere Produktionsmengen bei Kern- und Wasserkraft das Ergebnis. Positiv stach hingegen das Segment Consumer Solutions hervor, das dank verbesserter Gasmargen in Polen und Synergieeffekten aus Markenverschmelzungen das bisher stärkste Quartalsergebnis seiner Geschichte erzielte.
Zudem teilte Fortum mit, dass eine Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis kam, dass neue Kernkraftkapazitäten in Finnland und Schweden unter den aktuellen Marktbedingungen kommerziell nicht rentabel seien. Die finanzielle Lage des Konzerns bleibt stabil; die Nettoverschuldung lag zum Quartalsende bei nahezu Null.