Fortum steigert operatives Ergebnis und schließt Großvertrag für Kernenergie
Fortum verzeichnet ein vergleichbares operatives Ergebnis von 102 Millionen Euro im dritten Quartal. Zudem wurde ein langfristiges Abnahmeabkommen mit Google unterzeichnet.

Der Energiekonzern Fortum erzielte im dritten Quartal 2026 ein vergleichbares operatives Ergebnis von 102 Millionen Euro, verglichen mit 97 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Verantwortlich für den Anstieg waren vor allem höhere Volumina in der Kernkraftsproduktion. In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich das vergleichbare operative Ergebnis auf 729 Millionen Euro, gestützt durch gestiegene Strompreise und Produktionsmengen.
Ein zentraler Punkt der Quartalsbilanz ist der Abschluss des bisher größten Stromabnahmevertrags (PPA) des Unternehmens. Mit Google wurde eine 22-jährige Vereinbarung über die Lieferung von Kernkraftstrom aus dem Werk Loviisa unterzeichnet. Das Abkommen sichert die Laufzeitverlängerung und Leistungssteigerung der Anlage bis 2050 ab. Beide Unternehmen vereinbarten zudem eine strategische Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien und Flexibilitätslösungen.
Im Bereich der Konsumentenlösungen vollzog Fortum die Übernahme der norwegischen Elmera Group ASA. Die Integration in das Geschäftssegment Consumer Solutions ist für den 31. Oktober 2026 vorgesehen.
Für das laufende Jahr 2026 passte Fortum seine Prognose für die Kernkraftproduktion auf etwa 23,0 Terawattstunden an. Die Investitionsausgaben für den Zeitraum 2026 bis 2030 sind mit insgesamt 2,0 Milliarden Euro veranschlagt.