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Wissenschaft

Fortum unterzeichnet Vereinbarungen für frühe Arbeiten mit drei Kernkrafttechnologieanbietern

Fortum hat Vereinbarungen für frühe Arbeiten mit drei Anbietern von Kernkrafttechnologie unterzeichnet. Diese sollen die Planung neuer Kernkraftprojekte in der nordischen Region vorantreiben.

24. Juli 2026
Fortum unterzeichnet Vereinbarungen für frühe Arbeiten mit drei Kernkrafttechnologieanbietern

Das Energieunternehmen Fortum gab im Juni 2025 die Unterzeichnung von Vereinbarungen für frühe Arbeiten (Early Works Agreements, EWA) mit drei Anbietern von Kernkrafttechnologie bekannt. Diese Vereinbarungen zielen darauf ab, die Planung neuer Kernkraftprojekte in den nordischen Ländern weiter voranzutreiben.

Zu den ausgewählten Technologieanbietern gehören EDF und Westinghouse-Hyundai für grossskalige Reaktoren sowie GE-Hitachi für kleine modulare Reaktoren (SMRs). Die EWAs werden die frühe Projektplanung, die Anpassung von Standorten und Designs sowie gezielte Lizenzierungs- und Genehmigungsaktivitäten umfassen. Dies schliesst auch den fortgesetzten Dialog zur Vorlizensierung mit den nordischen Atomaufsichtsbehörden ein.

Im März 2025 schloss Fortum eine umfassende Machbarkeitsstudie zu den kommerziellen, technologischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für neue Kernkraftprojekte in Finnland und Schweden ab. Die Studie untersuchte sowohl SMRs als auch konventionelle Grossreaktoren. Das Unternehmen erweitert weiterhin seine Kapazitäten, um neue Kernenergie als langfristige Option zur Deckung zukünftiger Kundenbedürfnisse in den nordischen Ländern anzubieten.

Laurent Leveugle, Vice President New Nuclear bei Fortum, erklärte, dass die Arbeit im Rahmen dieser Vereinbarungen dazu beitragen werde, Projektrisiken zu mindern, indem das Vertrauen in die Technologien gestärkt, länderspezifische Änderungen begrenzt und die Fähigkeiten der Anbieter bereits in der Entwicklungsphase bewertet würden.

Originalquelle: fortum.com