Fortums Apros-Tool unterstützte Leistungssteigerung im Kernkraftwerk Forsmark
Fortum hat seine Simulationssoftware Apros für Kompatibilitäts- und Sicherheitsanalysen im Rahmen von Leistungssteigerungsprojekten im Kernkraftwerk Forsmark eingesetzt. Das Werkzeug ermöglichte detaillierte Simulationen komplexer Systeminteraktionen.

Forsmark Kraftgrupp AB (FKA) in Schweden hat die Simulationssoftware Apros von Fortum für Kompatibilitäts- und Sicherheitsanalysen im Zusammenhang mit Leistungssteigerungsprojekten in seinen Kernkraftwerken verwendet. Insbesondere die Leistungssteigerung von Block 2 in Forsmark von 900 MWe auf 1118 MWe zwischen 2009 und 2011 erforderte umfangreiche Analysen der Systemwechselwirkungen.
Fortum entwickelte 2008 ein "As-built"-Modell von Forsmark 2 für FKA, das im folgenden Jahr zu einem "Uprated"-Modell aktualisiert wurde. Diese Simulationen waren entscheidend, um zu überprüfen, ob die geplanten Änderungen an Reaktorkomponenten, Prozesssystemen und dem Steuerungssystem wie vorgesehen funktionieren würden. Die Software ermöglichte eine detaillierte Analyse, wie sich verschiedene Betriebstransienten auf den Wasser-/Dampfkreislauf des Reaktors und die allgemeine Sicherheit auswirken würden.
Apros bot die Möglichkeit, die Dynamik des gesamten Wasser-/Dampfkreislaufs und der Automatisierungssysteme mit hoher Genauigkeit unter Verwendung detaillierter physikalischer Modelle zu simulieren. Dies erleichterte FKA das Verständnis des zukünftigen Anlagenverhaltens und unterstützte die Planung von Inbetriebnahmetests für den aufgerüsteten Block.
Das Leistungssteigerungsprojekt für Block 2 in Forsmark wurde erfolgreich umgesetzt, und der Reaktor arbeitet seitdem mit der erhöhten Leistung. Fortum berichtet, dass das Apros-Tool auch für andere Analysen in Forsmark eingesetzt wurde, darunter die Modellierung von Abklingbecken und Sicherheitsbewertungen zum Druckschutz.