Forum zu schnellen Reaktionen auf Beschwerden in Peking eröffnet
Das Pekinger Forum 2026 zur schnellen Reaktion auf öffentliche Beschwerden hat am Montag begonnen. Veröffentlicht wurden Forschungsergebnisse und Berichte zur Stadtverwaltung, wobei der Fokus auf digitalen Technologien und KI liegt.
Das Pekinger Forum 2026 zur schnellen Reaktion auf öffentliche Beschwerden wurde am Montag eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Forschungsergebnisse, Berichte über städtische Service-Hotlines und internationale Fallstudien zur Stadtverwaltung veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der städtischen Dienstleistungen durch effiziente Kommunikationsplattformen.
Die 12345-Hotline Pekings dient als zentrale Plattform für öffentliche Dienstleistungen der Stadt. Anwohner können hier Probleme melden, Beschwerden einreichen und Informationen zu Dienstleistungen wie Versorgung, Transport, Gesundheitswesen und Wohnraum erhalten. Seit 2019 hat sich die Hotline von einem traditionellen Callcenter zu einem intelligenten Verwaltungszentrum entwickelt, das Big Data und künstliche Intelligenz nutzt.
Die von der Hotline generierten Daten helfen bei der Identifizierung wiederkehrender Probleme und fließen in politische Entscheidungen ein, wodurch alltägliche Anliegen der Bürger zur Verbesserung der städtischen Dienstleistungen genutzt werden. Bisher wurden rund 200 Millionen Anfragen von Einzelpersonen und Unternehmen bearbeitet. Digitale Technologie, insbesondere künstliche Intelligenz, ist ein Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung.
Das Forum bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, von Pekings Erfahrungen in der Stadtverwaltung zu lernen und Ideen zu entwickeln, die in ihren eigenen Städten angewendet werden könnten. Die Diskussionen werden am Dienstag mit weiteren parallelen Sitzungen und Besichtigungen lokaler Gemeinschaften fortgesetzt, um praktische Einblicke in die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen und die Stadtverwaltung zu geben.