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Fertigung

FORVIA HELLA stellt integrierten 12-Volt-Lithium-Ionen-Akku vor

FORVIA HELLA hat seinen ersten integrierten 12-Volt-Lithium-Ionen-Akku eingeführt, der Akkuzellen und ein Energiemanagementsystem kombiniert. Das Produkt für Elektro- und Hybridfahrzeuge hat bereits bedeutende Serienaufträge erhalten.

2. Juli 2026
FORVIA HELLA stellt integrierten 12-Volt-Lithium-Ionen-Akku vor

Der Automobilzulieferer FORVIA HELLA hat seinen ersten voll integrierten 12-Volt-Lithium-Ionen-Akku für Elektro- und Hybridfahrzeuge vorgestellt. Das neue System vereint Lithium-Ionen-Akkuzellen und ein Niederspannungs-Batteriemanagementsystem in einer einzigen Einheit.

Das Unternehmen hat bereits Serienaufträge von mehreren internationalen Fahrzeugherstellern erhalten, deren Gesamtwert im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich liegt. Die Serienproduktion soll im Sommer 2027 in China anlaufen.

Der neue Akku ist laut FORVIA HELLA rund 20 Prozent leichter als herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Das integrierte Design zielt darauf ab, den Platzbedarf zu reduzieren und Fahrzeugarchitekturen zu vereinfachen. Das System soll eine stabile Stromversorgung für Sicherheits-, Komfort- und Infotainmentsysteme des Fahrzeugs gewährleisten und dient zudem als redundante Energiequelle bei Ausfall des Hochspannungsnetzes.

FORVIA HELLA betont, dass eine zuverlässige 12-Volt-Stromversorgung in Elektro- und Hybridfahrzeugen trotz Hochspannungssystemen weiterhin unerlässlich ist. Viele Funktionen, einschließlich Fahrerassistenzsystemen und Infotainment, sind weiterhin auf das 12-Volt-Netz angewiesen. Der neue Akku und sein Hochspannungs-DC-DC-Wandler können gemeinsam eine redundante Stromversorgung für sicherheitskritische Funktionen bis zur Automotive Safety Integrity Level D (ASIL D) gewährleisten.

Die Einführung dieses integrierten Akkus ist Teil der Strategie von FORVIA HELLA, komplette Energiemanagementsysteme anstelle von Einzelkomponenten anzubieten, um Autoherstellern bei der Entwicklung effizienterer und zuverlässigerer Elektro- und Hybridfahrzeugarchitekturen zu helfen.

Originalquelle: news.europawire.eu