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Viertagewoche gestoppt: Mitarbeiter arbeiteten heimlich freitags

Das Personalmanagement-Unternehmen Safeguard Global führte 2023 eine Viertagewoche ein, um Einstellung und Bindung zu verbessern. Das Experiment scheiterte jedoch, da Mitarbeiter heimlich freitags arbeiteten.

17. September 2026
Viertagewoche gestoppt: Mitarbeiter arbeiteten heimlich freitags

Das Personalmanagement-Unternehmen Safeguard Global hat sein Experiment mit einer Viertagewoche beendet, nachdem festgestellt wurde, dass Mitarbeiter heimlich freitags arbeiteten. Die 2023 gestartete Initiative zielte darauf ab, die Einstellung und Mitarbeiterbindung zu verbessern, führte jedoch zu unbeabsichtigten Folgen.

CEO und Gründer Bjorn Reynolds erklärte, das Ergebnis entspreche nicht der gewünschten Unternehmenskultur. Einige Mitarbeiter verlängerten ihre Arbeitstage, um den Freitag als freien Tag zu erhalten, während andere den Freitag nutzten, um heimlich Aufgaben nachzuholen. Diejenigen, die sich strikt an den Viertagesplan hielten, berichteten, dass sie das Gefühl hatten, zurückzufallen.

Das in Austin ansässige Unternehmen hat inzwischen auf ein flexibles Modell umgestellt, das seinen rund 1.000 Mitarbeitern die Wahl ihrer eigenen Arbeitszeiten und -tage bietet. Reynolds beschrieb dies als eine Kultur der "Freiheit und Wahlmöglichkeit" und betonte, dass Mitarbeiter ihre Arbeit so gestalten können, um die erforderlichen Ergebnisse zu erzielen, sei es in vier Tagen oder durch Anpassung eines Fünftagesplans.

Die Viertagewoche ist zu einem wichtigen Thema in Arbeitsplatzdiskussionen geworden, wobei zahlreiche Unternehmen weltweit kürzere Arbeitszeiten testen. Während Befürworter potenzielle Vorteile wie verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität anführen, unterstreicht die Erfahrung von Safeguard Global die Herausforderungen bei der Umsetzung. Reynolds plädiert nun dafür, sich auf Ergebnisse statt auf Arbeitsstunden zu konzentrieren, wobei das Unternehmen drei Leistungskennzahlen zur Verfolgung der Mitarbeiterproduktivität verwendet.

Originalquelle: fastcompany.com