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ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice warnt vor Phishing-E-Mails zu "Rückerstattungen"

Der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice warnt vor gefälschten E-Mails, die angeblich zu viel gezahlte Rundfunkbeiträge erstatten sollen. Diese Phishing-Versuche zielen darauf ab, Schadsoftware zu verbreiten und Bankdaten zu stehlen.

21. Juli 2026
ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice warnt vor Phishing-E-Mails zu "Rückerstattungen"
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Betrügerische E-Mails im Umlauf:

Der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice informiert über eine Welle betrügerischer E-Mails, die im Umlauf sind. Unter Titeln wie "Rückerstattungsbenachrichtigung" versprechen die Nachrichten eine Erstattung angeblich zu viel gezahlter Rundfunkgebühren. Diese E-Mails stammen jedoch nicht vom Beitragsservice, sondern sind als Phishing-Versuche einzustufen. Ziel ist es, Schadsoftware zu verbreiten oder an Konto- und Kreditkartendaten der Empfänger zu gelangen.

Warnung: Keine Links anklicken und keine Daten eingeben:

Die gefälschten Schreiben suggerieren oft einen Anspruch auf eine hohe Rückerstattung, aktuell beispielsweise 560 Euro. Um diese abzuwickeln, werden Empfänger aufgefordert, auf einen Link oder Button zu klicken und Anweisungen zu folgen, um eine Gutschrift auf eine Kreditkarte zu starten. Der Beitragsservice weist ausdrücklich darauf hin, dass er niemals solche E-Mails versendet oder über diesen Weg zur Eingabe von sensiblen Daten auffordert. Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich nicht per Kreditkarte.

Erkennungsmerkmale von Fälschungen:

Obwohl Kriminelle ihre Methoden ständig ändern, gibt es Hinweise, die zur Erkennung von Fälschungen dienen können. Dazu gehören oft kryptische Absenderadressen, unpersönliche Anreden wie "Sehr geehrter Kunde" anstelle einer direkten Ansprache oder Angabe des Beitrags- bzw. Aktenzeichens. Ein weiteres Merkmal ist die Rede von "Rundfunkgebühren"; seit 2013 werden jedoch "Rundfunkbeiträge" erhoben.

Der Beitragsservice empfiehlt, verdächtige E-Mails umgehend zu löschen und keinesfalls auf enthaltene Links zu klicken. Die offizielle Kommunikation des Beitragsservice erfolgt nicht auf diese Weise.

Originalquelle: rundfunkbeitrag.de