Fraunhofer und IMT vertiefen europäische Forschungspartnerschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft und das französische Institut Mines Télécom (IMT) bauen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wasserstoff, Cybersicherheit und Smart Cities aus und unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

Die Fraunhofer-Gesellschaft und das französische Institut Mines Télécom (IMT) haben ihre Zusammenarbeit in strategischen Forschungsfeldern durch die Unterzeichnung eines neuen Memorandums of Understanding auf der VivaTech 2026 in Paris verstärkt. Die Partnerschaft konzentriert sich auf Wasserstofftechnologien, Cybersicherheit und intelligente Städte mit dem Ziel, die technologische und digitale Souveränität Europas zu fördern.
Vertreter beider Organisationen betonten die Bedeutung der strategischen Kooperation für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas. Die Zusammenarbeit schafft einen Rahmen für neue Forschungsinitiativen, eine engere Interaktion zwischen Wissenschaftlern und die Vorbereitung europäischer Innovationsprojekte. Ziel ist es, die komplementären Kompetenzen von Fraunhofer und IMT zu nutzen und konkrete europäische Innovationsvorhaben voranzutreiben.
Die Partner beabsichtigen, Vertrauen und Synergien in der europäischen Kooperation zu stärken, was derzeit von entscheidender Bedeutung ist. Axel Müller-Groeling, Fraunhofer-Vorstand für Forschungsinfrastrukturen und Digitalisierung, und Cécile Dubarry, Präsidentin des IMT, betonten, dass beide Institutionen die gleiche Philosophie verfolgen: angewandte Forschung in den Dienst der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stellen.
Die Partnerschaft vertieft einen früheren Dialog über KI für die Industrie und erweitert ihn auf drei Schlüsselbereiche: erneuerbarer Wasserstoff zur Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität, sichere digitale Systeme für Cybersicherheit und Datenhoheit sowie digitale Lösungen für nachhaltige und widerstandsfähige Städte.