Fraunhofer unterstützt Unternehmen bei strategischer Dekarbonisierung
Forschungsinstitute entwickeln maßgeschneiderte Dekarbonisierungsfahrpläne, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile für Unternehmen bieten.

Fraunhofer-Institute in Deutschland entwickeln strategische Pläne, um Unternehmen bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu unterstützen. Neue Projekte zielen darauf ab, praxisnahe, datengesteuerte Fahrpläne zu erstellen, die nicht nur Klimaziele erreichen, sondern auch wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen generieren.
Das Fraunhofer IPK, das Fraunhofer IPA und das Fraunhofer IST haben zusammengearbeitet, um einen internationalen Haushaltsgerätehersteller zu beraten. Das Unternehmen hatte zuvor einzelne Emissionsminderungsmaßnahmen identifiziert und umgesetzt, wie die Entwicklung energieeffizienterer Produkte und die Verwendung nachhaltigerer Materialien. Jedoch behinderte das Fehlen einer übergeordneten Strategie den Fortschritt.
Der wissenschaftliche Ansatz der Institute beinhaltet die Analyse von Kosten und Nutzen. Ziel ist es, Maßnahmen zu identifizieren, die Emissionen am effektivsten reduzieren und gleichzeitig finanzielle Erträge erzielen. Beispielsweise wurden Materialeinsparungen und die Verwendung emissionsärmerer Materialien wie Aluminium und Stahl als effektive Lösungen identifiziert.
Darüber hinaus wurden Lieferketten untersucht, um die Logistik zu optimieren, beispielsweise durch den Ersatz von Luftfracht durch Seetransport, wo dies ohne signifikante Verzögerungen möglich ist. Die Ergebnisse und Werkzeuge der Projekte werden nun breiter geteilt, damit Unternehmen Wettbewerbsvorteile aus klimafreundlichen Praktiken ziehen können.