📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Fraunhofer-Gesellschaft zieht Bilanz nach zwei Jahren KI-Plattform FhGenie

Die Fraunhofer-Gesellschaft nutzt seit 2023 die interne KI-Plattform FhGenie, um den Einsatz generativer Sprachmodelle unter hohen Datenschutzstandards zu gewährleisten.

1. November 2026

Seit Juni 2023 betreibt die Fraunhofer-Gesellschaft die interne Plattform FhGenie, um Mitarbeitenden einen sicheren Zugriff auf KI-gestützte Sprachmodelle zu ermöglichen. Ziel der Entwicklung war es, die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern und die digitale Souveränität innerhalb der Forschungsorganisation zu stärken.

Die Plattform bietet heute Zugang zu mehr als 20 Sprachmodellen, darunter das europäisch entwickelte Modell Teuken 7B. Mit rund 12 000 aktiven Nutzern verzeichnet FhGenie monatlich mehr als eine Million Anfragen. Um Datenschutz und Compliance zu wahren, operiert das System ausschließlich innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums und nutzt eine Stateless-Architektur, die keine personenbezogenen Daten dauerhaft speichert.

Prof. Ingo Weber, Leiter Digitalisierung in der Münchener Zentrale, betont, dass Europa das Potenzial von KI durch eigene Infrastrukturen nutzbar machen müsse. Neben der Textverarbeitung unterstützt die Plattform mittlerweile Funktionen wie Bildgenerierung über DALL-E 3 und ist direkt an interne Wissensmanagementsysteme wie SAP SIP angebunden.

Für die Zukunft plant die Organisation die Integration weiterer Sprachmodelle und eine Erweiterung der API-Schnittstellen, um die Plattform als zentrales Werkzeug für die digitale Transformation weiter auszubauen.

Originalquelle: fraunhofer.de