Fraunhofer-Institut und MTA SZTAKI gründen neues Innovationszentrum
Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF und das Institut für Informatik und Kontrollwissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA SZTAKI) haben EPIC InnoLabs zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit gegründet.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat gemeinsam mit dem Institut für Informatik und Kontrollwissenschaften der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA SZTAKI) das Joint Venture EPIC InnoLabs Non-profit gegründet. Die offizielle Eröffnung der Büros fand am 25. Mai 2018 in Budapest im Rahmen eines Deutsch-Ungarischen Innovationstages statt.
EPIC InnoLabs zielt darauf ab, international anerkannte Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die Industrie zu transferieren, insbesondere in Bereichen wie cyber-physische Produktion und Logistik. Zudem soll es als regionales Zentrum für industrielle Digitalisierung und Industrie 4.0-Anwendungen dienen. Laut den Gründungspartnern wird EPIC durch die Kombination der Expertise von Fraunhofer und MTA SZTAKI sowie durch qualitativ hochwertige Innovationen und Dienstleistungen maßgeblich zu Innovation und Exzellenz in Europa beitragen.
Die Veranstaltung unterstrich die langjährige Zusammenarbeit der Organisationen, die 2010 mit der Einrichtung eines Fraunhofer-Projektzentrums am SZTAKI begann. Im vergangenen Jahr sicherten sich die Partner eine siebenjährige EU-Förderung zur Gründung des Europäischen Kompetenzzentrums für Produktions-IT und Steuerung (EPIC). Dem Konsortium gehören mehrere Fraunhofer-Institute aus Deutschland, Fraunhofer Österreich sowie mehrere ungarische technische und Forschungsorganisationen an.
Im Rahmen des Innovationstages wurde der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer, von der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest mit einem Ehrendoktortitel ausgezeichnet. Dies würdigt seine Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung und zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ungarn.