Fraunhofer stärkt die Forschung an zukünftigen Energietechnologien
Das Fraunhofer-Institut forscht intensiv an Wasserstoff, Geothermie und Kernfusion, um die bis 2050 erwartete Verdreifachung des Strombedarfs zu decken und Klimaziele zu erreichen.

Das Fraunhofer-Institut für Strukturdauerhalt und Systemzuverlässigkeit LBF treibt die Forschung und Entwicklung zukünftiger Energietechnologien voran. Ziel ist es, dem prognostizierten dreifachen Anstieg des Strombedarfs in Industrieländern bis 2050 durch Elektrifizierung und digitale Transformation zu begegnen und gleichzeitig Klimaneutralität sowie Systemresilienz zu gewährleisten.
Die Forschungsschwerpunkte umfassen die Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung von Wasserstofftechnologien und geothermischen Systemen sowie die langfristige Realisierung der Kernfusion als umweltfreundliche Energiequelle. Diese Technologien gelten als Schlüssel für die Transformation des Energiesystems.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) widmet das Wissenschaftsjahr 2025 diesen zukünftigen Energieformen. Das Fraunhofer-Institut engagiert sich in diesem Rahmen gemeinsam mit Industrie und Politik, um Antworten für ein effizientes, nachhaltiges und resilientes Energiesystem der Zukunft zu finden.
Fraunhofer-Präsident Prof. Holger Hanselka betont die Rolle des Instituts bei der Effizienzsteigerung vielversprechender Technologien und der Offenheit für neue Ansätze zur Bewältigung der globalen Energieherausforderungen.