Fraunhofer-Institut legt Jahresbericht 2020 vor
Die Fraunhofer-Gesellschaft meldete ein stabiles Geschäftsvolumen von 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2020. Die Organisation reichte über 600 Patentanmeldungen ein und gründete mehr als 20 Spin-off-Unternehmen.

Die Fraunhofer-Gesellschaft, Deutschlands größte Organisation für angewandte Forschung, hat ihren Jahresbericht 2020 veröffentlicht. Dieser belegt die Fähigkeit der Organisation, ihre Position in einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit zu behaupten und zu festigen.
Das Geschäftsvolumen der Organisation blieb im Jahr 2020 stabil bei 2,8 Milliarden Euro, wobei die Auftragsforschung 2,4 Milliarden Euro ausmachte. Fraunhofer meldete über 600 Patentanmeldungen an und gründete mehr als 20 Ausgründungen, was seine Rolle als Innovationsmotor unterstreicht.
Mit rund 29.000 Mitarbeitern an 75 Instituten und Forschungseinrichtungen konzentriert sich Fraunhofer auf die Entwicklung zukünftiger Schlüsseltechnologien und deren Kommerzialisierung durch Industriepartnerschaften. Die Arbeit zielt darauf ab, die wirtschaftliche und wissenschaftliche Stellung Deutschlands und Europas zu stärken.
Im Jahr 2020 reichten Fraunhofer-Mitarbeiter 753 Erfindungsmeldungen und 638 Patentanmeldungen ein. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG, die 18 Monate zuvor gegründet wurde, stärkte das Portfolio der Organisation weiter, indem sie die Energiewende vorantrieb.
Die Organisation richtete 2020 ihre Forschungsfelder strategisch aus und konzentrierte sich auf Bereiche wie Bioökonomie, digitale Gesundheit, künstliche Intelligenz und Ressourceneffizienz. Diese strategischen Ausrichtungen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas in führenden technologischen Bereichen zu verbessern.