Fraunhofer veröffentlicht Jahresbericht 2025
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht, der die Fortschritte und Innovationen des Instituts darstellt.

Die Fraunhofer-Gesellschaft, eine führende Organisation für angewandte Forschung, hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Der Bericht hebt die Fortschritte und Kooperationen des Instituts mit Partnern aus Industrie, Regierung und Gesellschaft hervor.
Zu den zentralen Errungenschaften gehört die erfolgreiche Produktion von elektrisch funktionsfähigen Lithium-Ionen-Batteriezellen durch die Fraunhofer-Einrichtung für Produktionstechnologie LFB in Münster unter ausschließlicher Verwendung europäischer Fertigungstechnologien. Dieser Meilenstein, erreicht im Dezember 2025, ist ein bedeutender Schritt in Richtung wettbewerbsfähiger Batterieproduktion.
Die Fraunhofer-Forschungs- und Innovationszentren Heilbronn (HNFIZ) bündeln die Expertise von acht Fraunhofer-Instituten in den Bereichen künstliche Intelligenz und digitale Transformation. Unterstützt durch die Dieter Schwarz Stiftung und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und öffentlichen Institutionen, zielt diese Initiative darauf ab, ein einzigartiges wissenschaftliches Ökosystem für Technologietransfer und Kommerzialisierung zu schaffen.
Der Bericht thematisiert auch die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) der deutschen Bundesregierung, die darauf abzielt, die Innovationskraft und technologische Souveränität Deutschlands im globalen Wettbewerb zu stärken. Die Fraunhofer-Gesellschaft leistet durch Spitzenforschung und den Aufbau regionaler Innovationspartnerschaften einen aktiven Beitrag zur Umsetzung dieser Agenda.
In seinem Vorwort betont Fraunhofer-Präsident und Vorstandsvorsitzender Holger Hanselka die Notwendigkeit eines innovationsfördernden regulatorischen Umfelds sowie den Mut zur Priorisierung und Umsetzung struktureller Reformen. Er hebt zudem die Bedeutung der Förderung einer Kultur des Risikobereitschafts und des Unternehmertums im deutschen Innovationssystem hervor.