Fraunhofer ISE optimiert Propana-Wärmepumpentechnik mit Kelvion-Komponente
Das Fraunhofer ISE hat einen funktionsfähigen Prototyp einer Propana-Wärmepumpe entwickelt. Kelvion lieferte einen Wärmetauscher vom Typ GK108H für das Projekt, was eine reduzierte Propanmenge ermöglichte.

Das Fraunhofer-Institut für Solarenergiesysteme (ISE) in Freiburg hat im Rahmen des Forschungsprojekts „LC150“ erfolgreich einen funktionsfähigen Prototyp einer Propana-Wärmepumpe entwickelt. Das Ziel des Projekts war es, die Menge an Kältemittel in Propan-basierten Wärmepumpen zu standardisieren und zu reduzieren, um durch Risikominderung bei der Brandgefahr eine breitere Innenraumnutzung zu ermöglichen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt brachte das Forschungsinstitut und Wärmepumpehersteller zusammen.
Kelvion lieferte für die Forschung einen gelöteten Plattenwärmetauscher vom Typ GK108H aus der „ConBraze“-Serie. Dieser Wärmetauscher ist auf ein geringes Kältemittelvolumen und hohe Effizienz ausgelegt. Das Gerät schnitt in Tests gut ab und wurde für zwei der leistungsstärksten Kältekreisläufe ausgewählt.
Propan ist aufgrund seines geringen Erderwärmungspotenzials (GWP) ein umweltfreundliches Kältemittel und gilt als vielversprechende Alternative, da PFAS-Verbindungen zunehmend innerhalb der EU eingeschränkt werden. Die Reduzierung der Propanfüllmenge auf unter 150 Gramm verringert das Brandrisiko von Wärmepumpen erheblich und erleichtert somit die Installation in Innenräumen.
Das Fraunhofer ISE ist das größte Forschungsinstitut für Solarenergie in Europa. Kelvion ist ein globaler Hersteller von Wärmetauschern und Wärmepumpenlösungen, der Ausrüstungen für vielfältige industrielle Anwendungen anbietet. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die entscheidende Rolle von Industrie und Forschung bei der Entwicklung energieeffizienter und nachhaltiger Technologien.