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Wissenschaft

Fraunhofer startet neue 90-Millionen-Euro-Fonds für Technologietransfer

Das Fraunhofer-Institut, gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds und weiteren Geldgebern, legt den TT49-Fonds auf, um Forschungs-Startups mit 90 Mio. Euro in der Frühphase zu finanzieren.

14. Juli 2026
Fraunhofer startet neue 90-Millionen-Euro-Fonds für Technologietransfer
Bild ist eine KI-generierte Illustration

München – Das Fraunhofer-Institut startet gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) und zusätzlichen privaten sowie öffentlichen Investoren den neuen Technologietransfer-Fonds TT49. Mit einer geplanten Fondsvolumen von 90 Millionen Euro soll die Frühphasenfinanzierung von Innovationen aus der deutschen und europäischen Forschungslandschaft gestärkt werden.

Der TT49-Fonds konzentriert sich auf die Finanzierung von Ausgründungen aus dem Fraunhofer-Institut und erstmals auch aus anderen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Investitionen sind technologieunabhängig und richten sich an Start-ups mit skalierbaren Geschäftsmodellen und kompetenten Teams.

Die Gründung des Fonds folgt auf den Erfolg des Fraunhofer Technology Transfer Fund (FTTF), der zwischen 2019 und 2023 39 Spin-offs finanzierte. TT49 soll die Finanzierungslücke für Deep-Tech-Start-ups in frühen Phasen schließen.

Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, bezeichnete das erste Closing von über 70 Millionen Euro als Erwartungsübertreffung trotz schwieriger Marktbedingungen. Er betonte, dass TT49 ein weiteres starkes Instrument zur Unterstützung von Deep-Tech-Start-ups in Deutschland darstellt.

Der Fonds ist als klassisches Venture-Capital-Vehikel mit klaren Renditezielen strukturiert. Ziel ist die Stärkung der Innovationsstandorte Deutschland und Europa durch attraktive Investmentmöglichkeiten mit strategischem Mehrwert für Investoren in vielversprechende Technologieunternehmen.

Originalquelle: fraunhofer.de