📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Freehand sammelt 75 Mio. Dollar für KI-Automatisierung von Lieferkettenausgaben

Das Enterprise-AI-Startup Freehand hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde über 75 Millionen Dollar abgeschlossen. Das Kapital soll dazu dienen, die autonomen KI-Agenten zu skalieren, die komplexe Ausgaben in der Lieferkette und Backoffice-Operationen für Unternehmenskunden verwalten.

29. Juli 2026
Freehand sammelt 75 Mio. Dollar für KI-Automatisierung von Lieferkettenausgaben

Das Enterprise-KI-Startup Freehand hat eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 75 Millionen Dollar abgeschlossen, angeführt von Battery Ventures und NewRoad Capital Partners, mit Beteiligung von Nexus Venture Partners und der ehemaligen US-Handelsministerin Penny Pritzker. Mit dieser jüngsten Finanzierung hat Freehand insgesamt 100 Millionen Dollar eingesammelt, nach einer Serie-A-Finanzierung über 25 Millionen Dollar im März 2024.

CEO und Mitgründer Nitin Jayakrishnan erklärte, dass die Bewertung einen deutlichen Anstieg gegenüber der vorherigen Runde darstellt. Die Finanzierung erfolgt zu einer Zeit, in der traditionelle Outsourcing-Modelle für Lieferketten durch Zölle, Steuern und geopolitische Verschiebungen unter Druck geraten. Sie fällt auch mit einem Anstieg der Risikokapitalfinanzierung für Startups im Bereich Lieferketten und Logistik zusammen.

Freehand wurde im Februar 2024 von den Logistikexperten Nitin Jayakrishnan und Abhijeet Manohar gegründet und zielt darauf ab, die Backoffice-Prozesse von Unternehmen zu revolutionieren. Ihre früheren Erfahrungen bei der Gründung von Pando, einem Transportmanagementsystem, zeigten das Potenzial von KI zur Automatisierung komplexer Finanzkontrollen und Beschaffungsprozesse.

Im Gegensatz zu Ausgabenmanagementplattformen, die sich auf Firmenkarten und Reisekosten konzentrieren, zielen die KI-Agenten von Freehand auf komplexe Ausgaben in der Lieferkette ab. Die Software arbeitet innerhalb bestehender Unternehmenssysteme und analysiert Verträge, Richtlinien und E-Mails, um Rechnungen zu überprüfen, Meilensteine zu verfolgen und autonom mit Lieferanten zu verhandeln.

Freehand bedient rund 50 Kunden, darunter Meta, Johnson & Johnson, Pfizer und Cardinal Health. Die Plattform verarbeitet ohne menschliches Eingreifen Zahlungen in Milliardenhöhe über zahlreiche Währungen und Länder hinweg. Das Unternehmen gibt an, dass seine Technologie 5-10 % der Gesamtausgaben einsparen, operative Arbeitsabläufe fünf- bis siebenfach beschleunigen und Beschaffungs-zu-Zahlungs-Zyklen um über 70 % reduzieren kann.

Originalquelle: news.crunchbase.com