Frequentis erörtert Übergang von GSM-R zu FRMCS
Vertreter von Frequentis AG sprachen über den Übergang von der aktuellen GSM-R-Technologie zur zukünftigen FRMCS-Lösung für Eisenbahnen. Ihr FTS 3020-System unterstützt diese Entwicklung.

Das Wiener Technologieunternehmen Frequentis AG hat Details zur Weiterentwicklung von Kommunikationssystemen für den Schienenverkehr veröffentlicht. Die Fachexperten des Unternehmens, Alistair McGill und Markus Myslivec, sprachen mit Railway-News über den Übergang von der aktuellen GSM-R-Technologie zum kommenden Standard Future Railway Mobile Communications (FRMCS).
Das Frequentis Fixed Terminal Rail System (FTS 3020) ist darauf ausgelegt, diesen technologischen Wandel im Eisenbahnsektor zu unterstützen. GSM-R ist derzeit in europäischen Schienennetzen weit verbreitet, aber sein Lebenszyklus nähert sich dem Ende. FRMCS wird als Kommunikationslösung der nächsten Generation positioniert, die auf GSM Evolution (GSM-EDGE Evolution) und LTE-Technologien aufbaut.
Das FRMCS-System wird voraussichtlich die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kapazität der Eisenbahnkommunikation verbessern. Es soll die Einführung neuer Dienste wie hochwertige Datenübertragung und Echtzeit-Video für Züge und Eisenbahninfrastruktur ermöglichen.
Frequentis ist spezialisiert auf Kommunikations- und Informationssysteme für sicherheitskritische Sektoren wie Luftfahrt, öffentlichen Nahverkehr und Verteidigung. Das Unternehmen zielt darauf ab, den Übergang der Eisenbahnindustrie zu moderneren und effizienteren Kommunikationslösungen zu unterstützen.