Fresenius gründet Risikokapitalfonds von über 200 Millionen Euro für Gesundheitsinnovationen
Fresenius SE & Co. KGaA hat Fresenius Ventures gegründet, einen Corporate-Venture-Capital-Fonds mit einem geplanten Investitionsvolumen von über 200 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Der Fonds wird sich auf Wachstumsfelder konzentrieren, die an die bestehenden strategischen Plattformen von Fresenius angrenzen.

Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA hat Fresenius Ventures ins Leben gerufen, einen unternehmenseigenen Risikokapitalfonds, der die Innovation im Gesundheitswesen vorantreiben soll. Das geplante Investitionsvolumen des Fonds beträgt über 200 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre.
Fresenius Ventures wird in Gründer, Technologien und Geschäftsmodelle investieren, von frühen Finanzierungsrunden bis zur Wachstumsphase. Die neue Einheit kombiniert Venture-Capital-Know-how mit medizinischer, regulatorischer und operativer Expertise und bietet S সুযোগ für Zugang zu den klinischen, wissenschaftlichen und akademischen Netzwerken von Fresenius.
Der Fokus des Fonds liegt auf Wachstumsfeldern, die an die bestehenden strategischen Plattformen von Fresenius angrenzen, wie (Bio-)Pharma, Medizintechnik und Versorgung. Mögliche Investitionsbereiche umfassen Präzisionsernährung, Mikrobiomforschung, neue Therapieansätze und digitale Gesundheitslösungen.
Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, bezeichnete Fresenius Ventures als strategisches Instrument, um frühzeitig Zugang zu bahnbrechenden Technologien und unternehmerischem Talent zu erhalten. Die Initiative soll die Innovationskraft von Fresenius im Gesundheitsökosystem stärken und neue Wachstumsfelder erschließen. Dr. Thomas Michael Thestrup, ein erfahrener Experte im Bereich Gesundheitswesen und Corporate Venture Capital, leitet Fresenius Ventures.