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Gesundheit

Fresenius hebt Ergebnisprognose für 2026 nach starkem dritten Quartal an

Der Gesundheitskonzern Fresenius erhöht nach einem operativ erfolgreichen dritten Quartal seine Prognose für das Ergebnis je Aktie.

4. November 2026
Fresenius hebt Ergebnisprognose für 2026 nach starkem dritten Quartal an

Fresenius erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 5 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg währungsbereinigt um 10 Prozent auf 638 Millionen Euro, während das Konzernergebnis pro Aktie um 14 Prozent auf 0,72 Euro zulegte. Angesichts dieser Entwicklung präzisierte das Unternehmen die Prognose für das währungsbereinigte Ergebniswachstum auf die obere Hälfte der bisherigen Spanne von 10 bis 15 Prozent.

Zu dem Ergebnis trugen insbesondere die Wachstumsvektoren bei Fresenius Kabi bei, wobei der Bereich Biopharma ein Plus von 29 Prozent verzeichnete. Auch das Klinikgeschäft Fresenius Helios leistete mit einem organischen Wachstum von 5 Prozent einen Beitrag zur gesteigerten Rentabilität. Konzernchef Michael Sen verwies auf eine verbesserte operative Effizienz und den Abbau von Verbindlichkeiten als wesentliche Faktoren.

Zudem schloss das Unternehmen eine exklusive Entwicklungsvereinbarung mit WuXi Biologics ab. Diese umfasst den Zugriff auf bis zu 37 Biosimilar-Kandidaten und soll die strategische Expansion des Medikamentenportfolios in den kommenden zehn Jahren sicherstellen.

Mit einer Rendite auf das investierte Kapital von 7 Prozent erreichte das Unternehmen den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Fresenius setzt damit den eingeschlagenen Pfad zur Stärkung der Kernbereiche und zur langfristigen Wertschöpfung fort.

Originalquelle: news.europawire.eu