FSH Technologies erhält 20 Millionen Dollar für Behördensoftware
Das von Lilly Chen geleitete Unternehmen FSH Technologies spezialisiert sich auf die Digitalisierung komplexer Verwaltungsprozesse im öffentlichen Sektor.

FSH Technologies mit Sitz in Philadelphia hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Millionen Dollar abgeschlossen. An der Finanzierung beteiligten sich unter anderem General Catalyst und Lachy Groom. Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen, um ineffiziente Verwaltungsaufgaben, wie etwa das Management von Schulspeisungen oder Behördenregistern, zu optimieren.
Gründerin und CEO Lilly Chen, ehemalige Ingenieurin bei Facebook, verfolgt das Ziel, die oft ignorierten technischen Herausforderungen im öffentlichen Sektor anzugehen. Laut Chen liegt das Problem weniger in den Benutzeroberflächen als vielmehr in einer tief verwurzelten Fragmentierung von Behördendaten und langwierigen internen Abstimmungsprozessen.
Mit einem Gesamtkapital von 25 Millionen Dollar strebt FSH Technologies danach, die grundlegende Softwareinfrastruktur für staatliche Institutionen zu modernisieren. Das Unternehmen unterstreicht dabei den Anspruch, substanzielle, wenn auch weniger medienwirksame Probleme in der Verwaltung nachhaltig zu lösen.